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21.08.2011

Gewölbeteil der Elberfelder Burg

Trau(m)ringbar
Die Trau(m)ringbar


Diese Gewölbe ist der letzte Überrest der alten Elberfelder Burganlage im Bereich der direkt dahinter verlaufenden Nordmauer. Elberfeld war schon im 14. Jahrhundert befestigt worden. Zusammen mit dem größten Teil der Freiheit (heute Alte Freiheit) fiel die Burg am 18. April 1536 einem Großbrand zum Opfer. Sie wurde nicht mehr richtig aufgebaut. Im Jahre 1603 wurde der wüst daliegende Platz mit den Ruinen der Burg eingeebnet und parzelliert. Diese Gewölbe blieb bestehen, weil es offenbar wenig oder gar nicht aus den Schuttmassen herausragte. Das neun Ruten 144½ Fuß große Gelände wurde am 12.01.1605 von Johann Kamp gekauft. Was zunächst darauf errichtet wurde, wissen wir nicht. Das Gewölbe überstand auch den zweiten großen Stadtbrand vom 22.05.1687. Das dann gegen Ende des 17. Jahrhunderts erbaute Fachwerkhaus blieb bis in den 2. Weltkrieg bestehen und ging erst in den Feuerstürmen des britischen Großangriffs auf Elberfeld am 24./25.06.1943 unter. Der Inhalt dieses Gewölbes jedoch, vor allem die gesamten Reparaturen der Kundschaft blieben - gesichert durch eine 7 Zentner schweren Eisentür - erhalten und waren die beste Starthilfe für den neuen Geschäftsbeginn. Gerettet wurde in diesem Raum auch das Meisterstück des Ur-Ur-Ur- Großvaters der heutigen 6. Generation, Anton Gottfried Fränken - der Präzisions-Regulator, der sich heute im Wuppertaler-Uhrenmuseum befindet.

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