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06.04.2010

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Auch die kuriose Drei-Räder-Uhr am Hause
Abeler Ecke Post- und Schwanenstrasse ist längst eine vielbeachtete Sehenswürdigkeit der
Stadt Wuppertal geworden. Die Enstehung
dieses Uhren-Unikums geht auf einen Beinahe-Unfall während der wöchentlichen
Dienstags-Autofahrt nach Münster zurück. Das war der Wochentag, an dem Georg Abeler
regelmäßig die von der gesamten Großfamilie hochgeehrte Mutter in Münster besuchte. Er
kannte die Strecke im Schlaf. |
| Um so größer war der Schock,
als er plötzlich hinter einer Kurve kurz vor dem Ziel eine Vollbremsung durchführen
mußte. Das Rad eines Leiterwagens hatte sich selbstständig gemacht und war die Böschung
herabgerollt. Das Pferd war durchgegangen, der zertrümmerte Leiterwagen mit seinen drei
übrigen Rädern blockierte die Straße. Die Deichsel zeigte in den Himmel. Mit weichen Knien - es war gerade noch mal gutgegangen - fuhr Georg Abeler
weiter. Das Ereignis aber ging ihm nicht mehr aus dem Kopf. Abends in Wuppertal
zurückgekehrt stand seine Idee fest: aus den drei Karrenrädern und einer Deichsel bauen
wir eine Uhr. Viele Überlegungen und Berechnungen waren notwendig, die Uhrenkuriosität
aber wurde fertiggestellt und fand überall in der Presse Beachtung. Welche Freude, als
die Familie von einem deutschen Verkaufsingenieur aus Japan sogar einen Artikel der Japan
Times vom 27.01.1962 mit der Abbildung der Drei-Räder-Uhr aus Wuppertal erhielt. |
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