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06.04.2010

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| Am
06. November 2001 feierte das Glockenspiel seinen 50. Geburtstag! |
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Die Geschichte um die
Entstehung des Glockenspiels wurzelt in einer alten Familiengeschichte. Es war ein
regnerischer Sonntagnachmittag, und da war ein Vater mit 12 Kindern, die nicht auf die
Straße und in den Garten konnten. Der Vater erzählte von seinen Wanderjahren, von seinem
Aufenthalt in England und begeisterte sich in seinen Erzählungen für die schönen
Glockenspiele, die er an vielen Plätzen, auch in Holland und Belgien, gesehen und gehört
hatte. Schon damals reifte in dem kleinen Jungen Georg Abeler der eigentlich vermessene
und ausgefallene Gedanke: "Solch ein Glockenspiel möchte ich später auch einmal
haben". |
| Und so unwahrscheinlich es
klingt, 1951 war es soweit: Georg Abeler konnte seinen Jugendtraum verwirklichen und das
erste Dutzend aufeinander abgestimmter Glocken kaufen. Doch das genügte ihm nicht. In den
folgenden Jahren wurde das Glockenspiel schließlich bis auf heute 37 Glocken erweitert.
Bei dem großen Wiederaufbau 1958 kam weiteres hinzu: eine große Mercator-Weltkarte, auf
der sechs Uhren anzeigen, wie spät es in Honolulu, New York, Moskau, Ceylon oder Tokio
ist. Zusätzlich wird die mitteleuropäische Zeit angegeben. Darüber steht in einer
imposanten Nische der Glockenturm. Auf der linken Seite erscheint viertelstündlich der
Zeitgeist Chronos und dreht dabei seine Sanduhr um. Der Schnitter Tod kommt zur vollen
Stunden aus seiner Tür heraus und erinnert so an das Vergängliche allen Daseins. Mit dem
Schwung seiner Sense schneidet er symbolisch die vergangene Stunde ab. Zu den klingenden
Liedern des Glockenspiels um 10, 12, 16 und 18 Uhr drehen zusätzlich zwei stadtbekannte
Wuppertaler Originale der Jahrhundertwende, nämlich Zuckerfritz und August Callenbach,
ihre Runde um den Glockenturm. Heute ist diese Kunstuhranlage eine vielbeachtete
Sehenswürdigkeit der Stadt Wuppertal. |
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