Uhrenmuseum

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06.04.2010

Teilansicht Wuppertaler Uhrenmuseum
(Teilansicht des Uhrenmuseums)
Öffnungszeiten vom Uhrenmuseum

Als Krönung seines Uhrensammler-Hobbys eröffnete Georg Abeler 1958 das Wuppertaler Uhrenmuseum, das sich im Laufe der Zeit zu einer der universellsten Sammlungen der Welt entwickelt hat, die je zum Thema Uhren und Zeitmessung zusammengetragen worden sind.

Wie es dazu kam?

Man schreibt den 24. März 1955. In einem überfüllten Saal auf dem Hohenzollernring in Köln wird die Uhrensammlung des verstorbenen Rechtsanwaltes Dr. Antoine Feill versteigert. Es ist gegen 11.30 Uhr. Der Auktionator läßt einen zierlichen Hammer auf sein Pult fallen. "DM 420.- zum dritten Mal" ruft er in den Saal und schlägt damit die soeben ausgerufene Wanduhr - eine alte englische Lantern-Clock - einem Mann zu, der noch nie zuvor eine Auktion besucht hatte. Georg Abeler muß einen Zettel mit der Nr. 62 unterschreiben und nach der Mittagspause noch sieben weitere. Dann ist die Auktion vorbei.

Weder der Auktionator noch die Auktionsversammlung und auch nicht Georg Abeler selbst ahnen, daß dies die Geburtsstunde des Wuppertaler Uhrenmuseums ist. Als Georg Abeler abends mit seinen Schätzen nach Hause kam, da sprang der Funke über, und in diesem Augenblick war die ganze Familie, besonders sein Sohn Jürgen, zu begeisterten Uhrensammlern geworden. Jeder Sammler weiß von dem zündenden Erlebnis zu berichten, das ihn zum Sammler irgendeines Sammelgebietes machte. Ob ein solcher Funke nur zu einem nebenher betriebenen Hobby oder aber zu einer echten Leidenschaft führt, die schließlich wissenschaftlich betrieben wird, hängt nicht nur ab vom Sammelgebiet und von den zur Verfügung stehenden Mitteln, sondern auch von vielen anderen Faktoren.

Bei der Familie Abeler jedenfalls verband sich die Liebe und Begeisterung zum Beruf in einzigartiger Weise mit dem Hobby des Uhrensammelns. So konnte der Erfolg nicht ausbleiben. Beim Aufbau der Sammlung hatte man sich von vornherein die Aufgabe gestellt, einen wirklich umfassenden Überblick über die Geschichte der Zeitmessung und der Uhren zu geben, die die Beiträge aller Völker und Epochen umfassen sollte. Intensive Sammlertätigkeit, eine gehörige Portion Sammlerglück, für das es kein Rezept gibt, und eine nicht unbeträchtlicher finanzieller Einsatz haben zu einer Uhrensammlung geführt, die seit Jahren Weltruf genießt.

Es ist ein faszinierendes Erlebnis, ein tiefer Blick in die Technik- und Kulturgeschichte der Menschheit, die Entwicklung der Uhr von den Sonnen- und Wasseruhren der alten Ägypter vor 5000 Jahren bis zur Atomuhr und zu den modernsten Armbanduhren der Welt mit Stimmgabel- und Quartzsteuerung zu verfolgen. Und das haben inzwischen mehr als eine Million Besucher aus aller Welt mit Begeisterung getan. 

Öffnungszeiten des Uhrenmuseums:

Das Uhrenmuseum ist zur Zeit nur an den
Samstagen von 11.00 bis 14.00 Uhr
geöffnet.
Gruppenführungen nach Anmeldung.

An Sonn- und Feiertagen geschlossen.

Wir bitten bei Gruppen über 10 Personen um Anmeldung.
Tel: 0202 - 49 399-0 + -24
Fax: 0202 - 49 399 59
Online: uhrenmuseum@abeler.de

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